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Unsere Hochtourentage auf der Johannishütte / Großvenediger - zumindest der 'Versuch'

Hochtourenausflug zur Johannishütte – mit Schweiß, Nebel und guter Laune

Unsere Hochtouren-Guides Verena, Tine und Arno haben auch heuer wieder ganze Arbeit geleistet und einen Ausflug organisiert, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ziel: die Johannishütte im Defreggental – inklusive allem, was das Bergsteigerherz höherschlagen lässt (und die Stirn schwitzen).

 


1. Tag – Aufstieg mit Sauna-Effekt

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir motiviert in den Aufstieg – der sich schneller als „leicht schweißtreibend“ entpuppte (manche würden sagen: Gratis-Sauna inklusive).

Die wohlverdiente Belohnung: ein kühles Getränk bei der Johannishütte – selten hat etwas so gut geschmeckt!

Doch damit nicht genug: Weiter ging’s Richtung Defreggerhaus, Höhenmeter sammeln war angesagt. Nach einer ordentlichen Portion davon wurde pausiert.

Tine und Arno nutzten das Traumwetter, um uns noch schnell zu zeigen, wie man sich elegant (oder zumindest effektiv) aus einer Gletscherspalte rettet – man weiß ja nie. Danke dafür!

Unsere mittlerweile „aromatischen“ Bergschuhe durften sich anschließend im legendären Trockenraum entfalten – ein Erlebnis für alle Sinne.

Am Abend wurden wir auf der Johannishütte bestens versorgt: gutes Essen, gute Stimmung und vermutlich die ein oder andere müde Wadl.

 


2. Tag – Frühstart und Nebel-Drama

Wirklich frühmorgens (also zu einer Uhrzeit, die normalerweise nur Bäcker kennen) brachen wir voller Hoffnung auf ein Wetterfenster Richtung Großvenediger auf.

Kurz nach dem Defreggerhaus hieß es: Steigeisen anlegen – jetzt wird’s ernst! Am Gletscher ging es dann geschniegelt in 5er-Seilschaften weiter.

Doch nach etwa einer halben Stunde machte uns der Nebel einen Strich durch die Rechnung – und zwar einen ziemlich dichten. Nach kurzer Diskussion war klar: Abbruch.

Eine absolut richtige Entscheidung! Auch wenn wir schon stolze 1100 Höhenmeter in den Beinen hatten – die restlichen 400 warten eben auf ein Comeback.

Zurück auf der Hütte wurde das Beste daraus gemacht: Hüttenleben, Spiele und gemütliches Zusammensitzen standen auf dem Programm.

 


3. Tag – Improvisation ist alles

Auch am Sonntag zeigte sich das Wetter weiterhin wenig kooperativ.

Also wurde kurzerhand umgeplant: Statt Gipfel gab’s Kletter- und Gletscherübungen, Abseilen und alles, was man sonst noch so brauchen kann, wenn man schon mal da ist.


 

Fazit:
Kein Gipfel, aber jede Menge Erfahrung, Spaß und Geschichten für später. Und ganz ehrlich: Der Trockenraum allein war schon die Reise wert.

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